Nutzung eines Videokonferenzsystems

Videokonferenzen/Videogespräche sind häufig sehr intensiv, weil sich die Veranstaltung sehr auf den Inhalt konzentriert. Manchmal sind auch der inhaltliche Umfang und die Abfolgesequenz sehr ambitioniert, d.h. es bleibt für die Teilnehmer*innen evtl. nicht genügend Zeit zur Rezeption. Um einer Überlastung und reduzierten Aufmerksamkeit vorzubeugen, empfiehlt es sich ein abwechslungsreiches Lernszenario zu gestalten.

 

Leitfragen

  • Habe ich ein Konzept für die Teilnahme und den Ablauf Videokonferenz, z.B. Gesprächsregeln?
  • Passt der Umfang der Inhalte zum zeitlichen Rahmen?
  • Gibt es Abwechslung in Gesprächsführung, Aktivität der Schüler*innen, Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten der Schüler*innen?
  • Können die Schüler*innen mit dem Kursangebot genügend gefordert werden? Ist das Angebot evtl. adaptiv, um an unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler*innen anknüpfen zu können?
  • (Wie) Kann das Angebot an die Interessen der Schüler*innen anknüpfen?
  • Habe ich ein didaktisch-methodisches Konzept für des Kurs?
  • Welche Rolle nehme ich als Lehrkraft ein? Vortragende/r, Lernbegleiter*in, …? (phasenabhängig)?
  • (Wie) Gebe ich ein individuelles Feedback?
  • Ist mein Gesprächsverhalten der Situation angemessen? (freundlich, wertschätzend, …)

Präsentation von Inhalten

  • Hat das System eine Whiteboard? Kann ich interaktiv an meinem Bildschirm darauf schreiben? à Nutzung wie eine Tafel (+ Integration weiterer Medien) --> Ich kann nicht interaktiv auf der Tafel schreiben? Dann können Folien (z.B. Powerpoint, Prezi, …) oder Fotos vorbereitet werden und über die „Bildschirm teilen“ Funktion präsentiert werden. (i.d.R. im System möglich)

Nutzung von Breakouträumen

... folgt bald!

 


Lernen auf Distanz Handreichungen (Übersicht)